
In einem gestern veröffentlichten Rechnungshofbericht wurden schwere Rechtsverstöße und Versäumnisse moniert. Regeln seien nicht eingehalten, die Auswahl der Projekte sei willkürlich getroffen worden. Für potenzielle andere Bewerber habe keine Chancengleichheit bestanden.
Es ging um 13 Projekte in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro. Sie standen auf einer Liste, für die sich vor allem die Berliner CDU-Fraktion starkgemacht hatte.
Nach dem Massaker der Hamas in Israel im Oktober 2023 hatte die CDU-SPD-Koalition in der Hauptstadt Fördergelder aufgestockt, um Antisemitismus stärker entgegenzutreten.
Diese Nachricht wurde am 24.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
