Archiv

Silvesternacht
Berlins Regierender Bürgermeister kündigt hartes Vorgehen an

Zu Beginn der Silvesternacht hat Berlins Regierender Bürgermeister Wegner ein hartes Vorgehen der Polizei gegen Randale und Ausschreitungen angekündigt.

    Berlins Regierender Bürgermeister Wegner (CDU) besucht eine Polizeiwache. An der Seite des Politiker steht ein Polizist.
    Berlins Regierender Bürgermeister Wegner (CDU) bei einem Besuch der Polizeiwache an der Sonnenallee. (Paul Zinken / dpa / Paul Zinken)
    Wenn es notwendig sei, werde der Rechtsstaat sich durchsetzen.
    Der CDU-Politiker sagte bei einem Besuch einer Polizeiwache auf der Sonnenallee in Berlin Neukölln, heute Nacht sei die "Nacht der Repression". Innensenatorin Spranger betonte, dass der Großteil der Berlinerinnen und Berliner die Nacht friedlich verbringen wolle. Diejenigen aber, die Krawall schlagen wollen, sollten die rechtlichen Folgen zu spüren bekommen. Rund 4.500 Polizisten sind in Berlin im Großeinsatz. Sie sollen auch Feuerwehrleute und Rettungskräfte schützen, die Silvester vor einem Jahr massiv angegriffen wurden.
    Am Abend versammelten sich nahe dem Alexanderplatz rund 500 Menschen und bewarfen sich gegenseitig mit Pyrotechnik. Auch Einsatzkräfte seien attackiert worden. Die Polizei habe die Gruppe auseinandergetrieben. Es soll Festnahmen gegeben haben.
    Die Polizei hat in Teilen der Stadt Verbotszonen für Böller und anderes Feuerwerk eingerichtet. Für die traditionelle Silvesterparty am Brandenburger Tor mit mehreren zehntausend Besuchern gelten strenge Sicherheitsvorkehrungen.
    Vielerorts sind die Neujahrsfeierlichkeiten überschattet von den Verwerfungen rund um die Kriege im Gazastreifen und in der Ukraine. In vielen Großstädten weltweit gelten aus Sorge vor Anschlägen verschärfte Sicherheitsvorkehrungen. Nach dem Terroralarm für den Kölner Dom wurden drei weitere Verdächtige festgesetzt.
    Diese Nachricht wurde am 31.12.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.