Washington
Berufungsgericht gibt Klimaschützern im Streit mit der US-Regierung recht

Die von der US-Regierung veranlasste Streichung von milliardenschweren Klimaschutz-Programmen ist laut einem Gerichtsurteil rechtswidrig.

    Eine Wind-Turbine im Botanischen Garten in Washington ist vor der Kuppel des US Capitols zu sehen
    In den USA hat ein Berufungsgericht gibt Klimaschützern im Streit mit der US-Regierung recht gegeben. (EPA)
    Ein Berufungsgericht in Washington gab mehreren gemeinnützigen Organisationen recht, die entsprechende Projekte betreiben. Der von ihnen genutzte Fonds zur Reduzierung von Treibhausgasen war vom früheren US-Präsident Biden eingerichtet und vom Kongress bewilligt worden. Er stellt Mittel zur Verfügung, um Energieprojekte zu betreiben und durch Kreditvergaben energieeffiziente Gebäude und Verkehrslösungen zu fördern.
    Der Chef der Umweltschutzbehörde EPA, Zeldin, hatte den Organisationen Missmanagement sowie Betrug vorgeworfen. Er ließ bereitgestellte Milliardenbeträge einfrieren und Fördermittel streichen. Die Organisationen wiesen die Vorwürfe zurück und reichten Klage ein. Das Urteil gilt als Rückschlag für US-Präsident Trump, der Bidens Bemühungen zur Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgase rückgängig machen will. Die Umweltschutzbehörde kann vor dem Obersten Gerichtshof gegen die Entscheidung vorgehen.
    Diese Nachricht wurde am 05.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.