Arbeitsmarkt
Beschäftigte in Chemie- und Pharmabranche bekommen mehr Geld

Die rund 585.000 Beschäftigten der Chemie- und Pharmaindustrie bekommen ab Januar mehr Geld.

    Ein Würfel mit dem Logo der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) in einer Veranstaltungshalle
    IG BCE - Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und der Arbeitgeberverband einigen sich (Archivbild). (picture alliance / dpa / Hauke-Christian Dittrich)
    Darauf einigten sich die Gewerkschaft IG BCE und der zuständige Arbeitgeberverband. Zunächst sollen die Löhne um 2,1 Prozent und ab 2028 um weitere 2,4 Prozent steigen. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von 27 Monaten haben. Zudem verpflichteten sich die Arbeitgeber zu Zahlungen für die Beschäftigungssicherung in der kriselnden Chemieindustrie.
    Auch für die bundesweit 500.000 Beschäftigten in der Landwirtschaft sollen die Löhne steigen. Der Arbeitgeberverband und die Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt verständigten sich auf eine Empfehlung, wonach die Tariflöhne bis 2028 in zwei Stufen um jeweils 3,3 Prozent steigen sollen. Vorgesehen ist zudem eine Einmalzahlung von 300 Euro. Endgültig entscheiden müssen darüber die regionalen Arbeitgeberverbände und die IG BAU.
    Diese Nachricht wurde am 25.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.