
Für die Erhebung arbeiteten Wissenschaftler mit Journalisten im Rahmen des Rechercheverbundes "Forever Pollution Project" zusammen. Demnach können mit den derzeitigen Möglichkeiten weniger als zwei Prozent der Chemikalien aus der Umwelt entfernt werden. Besser sei es, die Stoffe der PFAS-Gruppe gar nicht erst zu verwenden oder ihre Freisetzung gleich an der Quelle zu stoppen. Die Forschenden stützen ihre Analyse auf mehr als 12.000 mutmaßlich belastete Standorte in Europa sowie auf Datenbanken zu Trink- und Abwasser.
Ewigkeitschemikalien befinden sich in Alltagsprodukten wie beschichteten Pfannen, Funktionskleidung und Einwegverpackungen. Sie sind biologisch nicht abbaubar und reichern sich in der Natur und im menschlichen Körper an.
Diese Nachricht wurde am 07.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
