
Wiese sagte, die Rechtsaußen-AfD um Spitzenkandidat Siegmund wolle Behörden willkürlich im Lichte ihrer Vetternwirtschaft umbauen. Es handele sich um einen unverhohlenen Zugriff auf den Staatsapparat, meinte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion. Der Bundesvorsitzende des CDU‑ Arbeitnehmerflügels, Radtke, sagte dem Handelsblatt, es drohe ein offener Kampf gegen den Rechtsstaat.
Siegmund hatte erklärt, im Fall einer Regierungsübernahme in Sachsen-Anhalt könnten bis zu 200 Stellen sowohl in der Landesverwaltung als auch in landeseigenen Gesellschaften neu besetzt werden. Hintergrund sind offenbar Befürchtungen, Beamte könnten die Arbeit einer möglichen AfD-Regierung blockieren. Die Partei wird vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.
Diese Nachricht wurde am 16.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
