Historisch-politische Bildung
Besseres Verständnis für deutsche Geschichte vermitteln: Kultusminister passen Empfehlungen für Schulen an

Schüler sollen nach dem Willen der Bildungsminister der Länder besser zur Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte befähigt werden. Die Empfehlungen zur historisch-politischen Bildung seien daher aktualisiert worden, teilte die Kultusministerkonferenz in Berlin mit.

    Schwarz-weiß-Bild von Dresdens Innenstadt. Menschen laufen durch die Stadt.
    "In einer zunehmend pluralen Gesellschaft muss ein reflektierter Umgang mit der Geschichte gefördert werden." (picture alliance / Klaus Rose)
    Mit der Überarbeitung reagiere man auf gesellschaftliche, politische und technologische Veränderungen der vergangenen Jahre, etwa wachsenden Antisemitismus, Desinformation und Herausforderungen durch digitale Medien und Künstliche Intelligenz. Neben dem Nationalsozialismus würden weitere Themen stärker aufgegriffen als bisher, darunter die SED-Diktatur, der Kolonialismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Auch die Bedeutung von Medien- und Quellenkritik im digitalen Raum werde hervorgehoben. In einer zunehmend pluralen Gesellschaft müsse ein reflektierter Umgang mit der Geschichte gefördert werden, heißt es.
    Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.