
Mit der Überarbeitung reagiere man auf gesellschaftliche, politische und technologische Veränderungen der vergangenen Jahre, etwa wachsenden Antisemitismus, Desinformation und Herausforderungen durch digitale Medien und Künstliche Intelligenz. Neben dem Nationalsozialismus würden weitere Themen stärker aufgegriffen als bisher, darunter die SED-Diktatur, der Kolonialismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Auch die Bedeutung von Medien- und Quellenkritik im digitalen Raum werde hervorgehoben. In einer zunehmend pluralen Gesellschaft müsse ein reflektierter Umgang mit der Geschichte gefördert werden, heißt es.
Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
