Das neue Feld ist die Neutrino-Astronomie. Neutrinos sind Partikel, die in den Kernen aller Sterne erzeugt werden - auch in unserer Sonne. Sie haben eine verschwindend kleine Masse und reagieren fast nie mit anderer Materie. Gelegentlich aber stößt doch mal ein Teilchen mit einem Atomkern zusammen. Solche Ereignisse können in unterirdischen Observatorien mit speziellen Neutrinodetektoren nachgewiesen werden.
Am 23 Februar 1987 um 8 Uhr 35 MEZ registrierten drei Observatorien innerhalb von 13 Sekunden insgesamt 24 Neutrinos von der Supernova SN1987A. Es waren die ersten nachgewiesenen Neutrinos, die von einem anderen Stern als der Sonne stammten.
Obwohl die Anzahl sehr gering war, bestätigten die Neutrinos das Bild, das man von einem bestimmten Typ von Supernova hat. Der dichte Sternkern fällt in sich zusammen und löst dabei eine Schockwelle aus, die die äußeren Sternschichten zerreißt. Dabei sollten Unmengen von Neutrinos freigesetzt werden. Bei der Supernova SN1987A geschah genau das.
Insbesonders zeigten die nachgewiesenen Neutrinos, dass der Kern eines sterbenden Sterns zu einem kleinen, extrem dichten Ball zusammen fällt, zu einem Neutronenstern. Bisher hat man den Rest von SN1987A allerdings noch nicht gefunden. Es ist möglich, dass er einfach zu blass ist. Es ist jedoch auch möglich, dass er nur vorübergehend existiert hat und dann zu einem Schwarzen Loch zusammen fiel.
Am 23 Februar 1987 um 8 Uhr 35 MEZ registrierten drei Observatorien innerhalb von 13 Sekunden insgesamt 24 Neutrinos von der Supernova SN1987A. Es waren die ersten nachgewiesenen Neutrinos, die von einem anderen Stern als der Sonne stammten.
Obwohl die Anzahl sehr gering war, bestätigten die Neutrinos das Bild, das man von einem bestimmten Typ von Supernova hat. Der dichte Sternkern fällt in sich zusammen und löst dabei eine Schockwelle aus, die die äußeren Sternschichten zerreißt. Dabei sollten Unmengen von Neutrinos freigesetzt werden. Bei der Supernova SN1987A geschah genau das.
Insbesonders zeigten die nachgewiesenen Neutrinos, dass der Kern eines sterbenden Sterns zu einem kleinen, extrem dichten Ball zusammen fällt, zu einem Neutronenstern. Bisher hat man den Rest von SN1987A allerdings noch nicht gefunden. Es ist möglich, dass er einfach zu blass ist. Es ist jedoch auch möglich, dass er nur vorübergehend existiert hat und dann zu einem Schwarzen Loch zusammen fiel.