
Die Entscheidung obliegt dem Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung. Die aktuelle Genehmigung für den Standort im Wendland war auf 40 Jahre befristet und endet 2034. Ein Standort für ein Endlager dürfte aber erst Mitte dieses Jahrhunderts feststehen. Die in Gorleben lagernden Castorbehälter beinhalten verbrauchte Brennstäbe aus Atomkraftwerken und Rückstände aus der Wiederaufarbeitung.
Die Castoren waren - begleitet von Protesten - zwischen 1995 und 2011 in das Zwischenlager gebracht worden. Gorleben ist eines von mehreren Zwischenlagern für Atommüll in Deutschland.
Diese Nachricht wurde am 29.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
