Brandkatastrophe in der Schweiz
Betroffene Bar seit Jahren nicht kontrolliert

Vor dem Feuer mit 40 Todesopfern im Schweizer Skiort Crans-Montana hat es in der betroffenen Bar jahrelang keinerlei Brandschutzkontrollen gegeben. Wie Gemeindepräsident Feraud mitteilte, fanden zwischen 2020 und 2025 keine üblichen Überprüfungen statt.

    Ein Absperrband der Polizei vor dem Bereich, in dem in der Bar und Lounge Le Constellation nach einer Explosion in den frühen Morgenstunden der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen ist.
    In Bar und Lounge von Le Constellation kam es an Silvester zu einem verheerenden Feuer. (Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa)
    Im vergangenen Jahr hätten die zuständigen Behörden lediglich ein Akustikgutachten durchgeführt. Das Dämmmaterial an der Decke sei nie Thema gewesen.
    Den Ermittlungen zufolge wurde der Brand in der Silvesternacht durch an Sektflaschen befestigte Feuerwerksfontänen ausgelöst, die zu nahe an die Decke gehalten wurden. Gegen die Betreiber des Lokals wird wegen fahrlässiger Tötung, Körperverletzung und Brandstiftung ermittelt. 40 Menschen starben, 116 wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt.
    Diese Nachricht wurde am 06.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.