US-Bundesstaat Michigan
Bewaffneter Mann greift Synagoge nahe Detroit an - Verdächtiger tot

Im US-Bundesstaat Michigan ist ein mutmaßlicher Anschlag auf eine Synagoge vereitelt worden.

    Bewaffnete Sicherheitskräfte an der Synagoge in West Bloomfield Township in Michigan.
    Schüsse an Synagoge im US-Bundesstaat Michigan (dpa / AP / Corey Williams)
    Ein mit einem Gewehr bewaffneter Mann rammte Medienberichten zufolge mit seinem Auto das jüdische Gotteshaus in West Bloomfield nahe der Metropole Detroit. Sicherheitspersonal habe danach das Feuer eröffnet und den Mann erschossen. Nach ersten Erkenntnissen sei niemand sonst verletzt worden. Die Identität des Täters und sein Motiv sind noch unklar.
    Temple Israel in West Bloomfield hat nach eigenen Angaben 12.000 Mitglieder und ist damit laut Nachrichtenagentur AP die größte der Reform-Synagogen in den USA, die eine modernere Auslegung des jüdischen Glaubens kennzeichnet. Gouverneurin Whitmer nannte den Vorfall "herzzerreißend". Die jüdische Gemeinde von Michigan sollte in Frieden leben und ihren Glauben ausüben können, betonte sie.
    Im Bundesstaat Virginia eröffnete ein Angreifer an einer Universität in Norfolk das Feuer und erschoss mindestens einen Menschen. Der Schütze wurde von einer Gruppe Studenten überwältigt und kam ebenfalls ums Leben. Laut FBI handelte es sich um einen Mann, der der IS-Terrormiliz nahe stand und deshalb bereits eine Haftstrafe verbüßte.
    Diese Nachricht wurde am 13.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.