Sonntag, 03. März 2024

USA
Biden drängt Kongress zu Hilfe für Ukraine: "Nicht viel Zeit"

US-Präsident Biden hat den Kongress aufgefordert, möglichst rasch neue Hilfen für die Ukraine zu beschließen.

01.10.2023
    Zu sehen ist US-Präsident Joe Biden am Rednerpult im Weißen Haus.
    Biden: Die USA werden die Ukraine weiter unterstützen. (AP / Manuel Balce Ceneta)
    Im Moment würden die Gelder für das von Russland angegriffene Land weiter fließen, aber es bleibe nicht viel Zeit, erklärte Biden in einer Pressekonferenz in Washington. Es sei unter keinen Umständen hinzunehmen, dass die amerikanische Hilfe für die Ukraine unterbrochen werde. Zuvor hatte der Kongress einen Übergangshaushalt bis zum 17. November ohne neue Gelder für die Ukraine beschlossen, um einen Regierungsstillstand abzuwenden. Biden versicherte aber der Ukraine und den westlichen Verbündeten der USA, dass sie weiter auf Washington zählen könnten. Man werde das hinbekommen, erklärte der US-Präsident. Der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Nikolenko, zeigte sich ebenfalls zuversichtlich, dass sein Land ungeachtet der Haushaltsprobleme weitere US-Hilfen erhalten werde. Dieser Sicht schloss sich auch der EU-Außenbeauftragte Borrell bei seinem heutigen Besuch in Kiew an.
    Diese Nachricht wurde am 01.10.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.