
Die Organisatoren gestatten Russland die Rückkehr zur Ausstellung erstmals seit dem Überfall auf die Ukraine im Jahr 2022. Die Europäische Kommission kündigte daraufhin an, eine Förderung in Millionenhöhe zu streichen, falls der russische Pavillon wiedereröffnet werde Auch die italienische Regierung kritisierte die Entscheidung. Biennale-Präsident Buttafuoco betonte indes, das Festival sei ein Raum der Koexistenz für den ganzen Planeten ohne Zensur. Die Jury hatte erklärt, sie werde bei der Preisvergabe keine Länder berücksichtigen, deren Staats- und Regierungschefs vom Internationalen Strafgerichtshof mit Vorwürfen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit konfrontiert seien. Betroffen wären demnach Russland und Israel gewesen.
Diese Nachricht wurde am 01.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
