
Die "Bild"-Zeitung hatte unter Berufung auf Kommissionskreise unter anderem berichtet, dass geplant sei, langfristig eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf maximal 70 Jahre zu empfehlen. Kritik kam daraufhin vom Arbeitnehmerflügel der CDU und vom Deutschen Gewerkschaftsbund. Auch die SPD hat eine Anhebung des Renteneintrittsalters bisher stets abgelehnt.
Änderungsvorschläge für Absenkung des Rentenniveaus
Auch für das Rentenniveau soll es laut Bild-Bericht Änderungsvorschläge geben. Das Rentenniveau gibt das Verhältnis zwischen der Standardrente nach 45 Jahren Arbeit zum Durchschnittslohn und dem deutschen Durchschnittseinkommen an. Aktuell liegt es laut deutscher Rentenversicherung bei 48 Prozent.
Die Expertenkommission soll nun in ihrem Vorschlag auch empfohlen haben, das Rentenniveau auf 46 Prozent abzusenken. Das Rentenpaket von 2025hat mit einer Verlängerung der sogenannten Haltelinie dafür gesorgt, dass das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent stabilisiert wird.
Grundsätzlich soll laut dem Bericht die Rente insgesamt höher ausfallen - mit gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge. Nach wie vor umstritten unter den Experten sei die Frage, ob auch Beamte künftig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollen. Die Rentenkommission will ihren Bericht offiziell Ende Juni präsentieren.
Diese Nachricht wurde am 21.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
