
Ein Sprecher des Familienministeriums bestätigte der "Bild"-Zeitung, dass hierfür in den vergangenen Monaten 23 große Verbände und Organisationen befragt wurden. Dabei sei es darum gegangen, welche Kapazitäten diese im Falle einer Rückkehr zur Wehrpflicht für Wehrdienstverweigerer zur Verfügung stellen könnten. Fast alle der befragten Organisationen hätten ihre Bereitschaft erklärt, möglichen künftigen Wehrdienstverweigerern ein vielfältiges Angebot machen zu wollen. Nach der Sommerpause solle der neue Zivildienst öffentlich vorgestellt werden.
Mit der Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011 war auch der Zivildienst entfallen. An seine Stelle trat der Bundesfreiwilligendienst. Seit Anfang des Jahres gilt ein neuer Wehrdienst. Sollten sich nicht genügend Freiwillige finden, kann der Bundestag über eine sogenannte Bedarfswehrpflicht entscheiden.
Diese Nachricht wurde am 04.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
