
Das geht aus dem nationalen Bildungsbericht hervor, der in Berlin vorgestellt wurde. Besonders benachteiligt sind demnach Kinder von Alleinerziehenden oder aus Familien mit Einwanderungsgeschichte. Sie erhielten seltener eine Gymnasialempfehlung und verließen die Schule deutlich häufiger ohne Abschluss. Die Bundesregierung will den Fokus auf die Bildung in den ersten Lebensjahren legen. So soll es künftig für alle Vierjährigen einen verpflichtenden Sprach- und Entwicklungstest geben.
Die Autoren des Berichts erklärten, eine frühe Bildung sei wichtig, weil die dabei erworbenen Kompetenzen Basis für den weiteren Bildungsverlauf seien. Zudem beklagten sie einen wachsenden Mangel an Lehrern und Sozialarbeitern.
Der nationale Bildungsbericht erscheint alle zwei Jahre und dient als Handlungsgrundlage für Bund und Länder.
Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
