
Köller sagte im Deutschlandfunk, das berücksichtige, dass Kinder unterschiedlichen Alters auch einen unterschiedlichen Anspruch auf Nutzung von Social Media hätten.
Die EU-Experten sprachen sich grundsätzlich dafür aus, den Zugang für Kinder unter 13 Jahren in allen EU-Mitgliedsländern zu beschränken, aber unter Aufsicht der Eltern oder in einem pädagogischen Kontext zu ermöglichen. Köller verwies in diesem Zusammenhang auf das Erziehungsprivileg der Eltern. Auch in den Empfehlungen der deutschen Experten-Kommission habe es bereits ähnliche Vorschläge gegeben, vorausgesetzt die Plattformen könnten technisch den Kinder- und Jugendschutz sicherstellen.
Köller warb zugleich für nationale Kampagnen zur Förderung der Medienkompetenz von Eltern und älteren Geschwistern. So solle der Gefahr begegnet werden, dass Kinder die Altersprüfung mit Hilfe von Familienmitgliedern umgehen.
Diese Nachricht wurde am 13.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
