Bundeselternrat, Kinderhilfswerk & Co
Bildungsorganisationen warnen: Handy-Verbote schaffen keine Medienkompetenz

Mehrere Bildungsorganisationen haben vor pauschalen Handyverboten an Schulen gewarnt.

    Schülerinnen stehen im Kreis und halten ihre Handys in der Hand.
    Viele Schulkinder haben ihre Handys immer dabei. (picture alliance / MAX SLOVENCIK / APA / picturedesk.com / MAX SLOVENCIK)
    Man brauche pädagogisch begleitete Erfahrungsräume, teilten sie in einem offenen Brief mit. Pauschale Verbote schüfen keine Medienkompetenz. Sie verschöben das Problem ins Private und ließen Eltern und Schüler allein. An dem Aufruf beteiligten sich unter anderem der Bundeselternrat, die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur sowie das Deutsche Kinderhilfswerk.
    Mit dem heutigen Schulstart in Nordrhein-Westfalen gelten dort erstmals auch Handyverbote an weiterführenden Schulen. In anderen Bundesländern gibt es ähnliche Regelungen oder Beratungen darüber. - Bundesfamilienministerin Prien, CDU, hatte zuletzt eine Expertenkommission zu mehr Jugendschutz im Netz angekündigt.
    Diese Nachricht wurde am 27.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.