Nach der Wahl in Rheinland-Pfalz
Bilger (CDU): SPD darf gemeinsame Regierungsarbeit im Bund nicht aus den Augen verlieren

Unions-Fraktionsgeschäftsführer Bilger mahnt die SPD nach deren Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz, die gemeinsame Regierungsarbeit im Bund nicht aus den Augen zu verlieren.

    Steffen Bilger, CDU, steht am Rednerpult im Bundestag und spricht zu den Abgeordneten.
    Der CDU-Politiker Steffen Bilger (picture alliance/dts-Agentur)
    Es dürfe jetzt keine parteiinternen Debatten geben, die alles aufhielten, sagte Bilger im ARD-Fernsehen. Natürlich müssten Parteien ihre Wahlergebnisse aufarbeiten. Dies dürfe sie aber nicht davon abhalten, das Richtige zu tun, betonte der CDU-Politiker. Seine Partei fühle sich durch die Resultate durchaus bestätigt. 
    Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Rehlinger zeigte sich enttäuscht über die Niederlage ihrer Partei in Rheinland-Pfalz. Die saarländische Ministerpräsidentin sagte im Deutschlandfunk, es sei deutlich geworden, dass die SPD nicht mehr als das gesehen werde, was sie immer gewesen sei, nämlich die Partei der Arbeitnehmer. Zugleich betonte sie, eine Debatte müsse nicht zwingend zu dem Ergebnis kommen, dass personelle Konsequenzen an der Parteispitze nötig seien.
    Diese Nachricht wurde am 23.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.