
Betroffen seien die Standorte im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein, im hessischen Marburg, in Singapur sowie vom übernommenen Konkurrenten Curevac in Tübingen. Insgesamt könnten den Angaben zufolge bis zu 1.860 Stellen wegfallen. Biontech will nach eigenen Angaben bis zum Jahr 2029 rund 500 Millionen Euro einsparen. Die Mittel sollten unter anderem für die Forschung an Medikamenten gegen Krebs eingesetzt werden.
Angesichts der hohen Entwicklungskosten hatte Biontech das Vorjahr mit einem Milliardenverlust abgeschlossen. Für dieses Jahr rechnet Biontech sowohl auf dem europäischen als auch auf dem US-amerikanischen Markt mit geringeren Umsätzen aus dem Geschäft mit Covid-19-Impfstoffen. Für die Impfsaison 2026/27 werde die Entwicklung eines an Varianten angepassten Covid-19-Impfstoffs vorbereitet.
Biontech-Gründer Sahin und Türeci verlassen das Unternehmen
Biontech, das in der Corona-Pandemie Milliarden mit seinem Corona-Impfstoff verdient hatte, entwickelt Medikamente auf mRNA-Basis gegen Krebs und andere Krankheiten. Jüngst wurde das Biotechnologieunternehmen Curevac mit Sitz in Tübingen übernommen. Bis 2030 wollen die Mainzer mehrere Zulassungsanträge für Onkologie-Kandidaten gestellt haben.
Im März war bekannt geworden, dass die Unternehmensgründer Ugur Sahin und Özlem Türeci das Unternehmen verlassen. Sie wollen ein neues Unternehmen gründen, um sich wieder ganz der Forschung zu widmen.
Diese Nachricht wurde am 05.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



