Studie
Bis 2040 fehlen Tausende Hausärzte vor allem auf dem Land - Westen gleicht sich dem Osten an

Eine Studie untermauert die Befürchtungen hinsichtlich einer Verschärfung des Hausärztemangels in Deutschland.

    Ein Plakat mit dem Text "Wir suchen einen Hausarzt / Ärztin - Praxis Vorhanden" steht an einer Straße.
    In vielen Regionen in Deutschland droht eine Unterversorgung mit Hausärzten (Archivbild). (picture alliance / dpa / Christian Charisius)
    Vor allem Kleinstädte und ländliche Räume sind betroffen, wie die Bertelsmann-Stiftung und das Barmer-Institut für Gesundheitssystemforschung mitteilten. Bundesweit seien schon mehr als 5.000 Praxen unbesetzt. Bis 2040 kämen weitere 1.300 hinzu. In den östlichen Bundesländern sei die Versorgung bereits besonders angespannt. In den westlichen werde sie auf ein ähnliches Niveau sinken.
    Hauptgrund sei die demografische Entwicklung. Rund ein Viertel der Hausärzte plane, primär aus Altersgründen in den nächsten fünf Jahre aufzuhören. Jüngere Ärzte könnten die Entwicklung nur teilweise auffangen. Viele arbeiteten in Teilzeit und bevorzugten statt einer eigenen Praxis eine Anstellung.
    Diese Nachricht wurde am 02.10.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.