
In einem Fall sei für eine Weltcupreise 2024 nach Salt Lake City eine Gebühr von 2.000 Euro aufgerufen worden. Auch an den Reisekosten zur EM in Polen im Januar mussten Athleten sich demnach beteiligen. Solche Gebühren gebe es in keinem anderen deutschen olympischen Spitzenverband.
Wie die ARD weiter berichtet, wurden Eisschnellläufern zudem teils jahrelang Prämien vorenthalten. Athletensprecher Hendrik Dombek teilte schriftlich mit: "Die aktuelle Situation im Verband stellt für viele Athletinnen und Athleten eine zusätzliche, erhebliche Belastung dar."
Die DESG (Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft) wird jährlich mit etwa 1,5 Millionen Euro Steuergeld gefördert. Ob die wiederkehrenden Geldforderungen gegenüber den Athleten mit einer womöglich angespannten Finanzlage des Verbandes in Zusammenhang stehen, ist unklar. Verbandspräsident Große und die DESG reagierten auf eine Anfrage der ARD nicht.
Diese Nachricht wurde am 11.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
