
Wie die Financial Times berichtete, wurde bislang "nicht ein einziger Dollar" im offiziellen, von der Weltbank verwalteten Fonds eingezahlt - trotz milliardenschwerer Zusagen. Die Zeitung führte aus, stattdessen gingen Spenden direkt auf ein Konto bei der US-amerikanischen Bank JPMorgan ein, für das keine unabhängigen Transparenzanforderungen gälten.
Trump hatte den "Friedensrat" mit rund 20 Staaten am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos ins Leben gerufen, mit sich als Vorsitzendem auf Lebenszeit, ausgestattet mit weitreichenden Zustimmungs- und Vetorechten. Unter anderem Israel, Saudi-Arabien, Ägypten, Argentinien, Belarus, Ungarn und die Türkei machen mit. Kritiker monieren auch, dass eine Konkurrenz zur UNO aufgebaut werde. Ursprünglich sollte er einen Friedensplan für den Gazastreifen umsetzen, später hieß es, es werde auch um andere internationale Konflikte gehen.
Diese Nachricht wurde am 28.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
