
Die Entscheidung sei mit großer Mehrheit in einer der beiden Parlamentskammern gefallen, hieß es in einer Mitteilung. Das wird von politischen Beobachtern als Schritt zur Übernahme des Präsidentenamtes von Myanmar gewertet. Der Präsident muss laut Verfassung aus der Gruppe der drei Vizepräsidenten gewählt werden. Seit dem Militärputsch vor fünf Jahren regierte Min Aung Hlaing als Oberbefehlshaber bereits de facto. Um verfassungsgemäß Präsident werden zu können, muss er jedoch auf seine militärischen Funktionen verzichten.
Im Parlament hat der politische Arm des Militärs, die Partei USDP, eine deutliche Mehrheit.
Diese Nachricht wurde am 31.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
