Ministerpräsident Sanchez hatte den Schritt bereits am Montag angekündigt und erklärt, Demokratien müssten ihre Vergangenheit kennen, um eine freiere Zukunft zu gestalten.
Am 23. Februar 1981 - wenige Jahre nach dem Ende der Franco-Diktatur - hatten Einheiten der nationalen Gendarmerie "Guardia Civil" das Parlament in Madrid gestürmt, um die gewählte konservative Regierung zu stürzen. Bereits einen Tag später gaben sie auf, nachdem sich der damalige König Juan Carlos in einer Fernsehansprache energisch für die Demokratie ausgesprochen hatte. Aus den nun veröffentlichten Dokumenten geht unter anderem hervor, dass die Putschisten auch erwägt hatten, den Konig - Zitat - "zu neutralisieren". Zudem wurden viele weitere Todesopfer einkalkuliert.
Diese Nachricht wurde am 25.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
