"Signal des Himmels"
Bistum Fulda distanziert sich von Priester nach Äußerungen über CSD-Anschlag

Das Bistum Fulda hat Äußerungen eines seiner Priester verurteilt, der den Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin ein "Signal des Himmels" genannt hatte.

    Trauernde stehen im Tiergarten an einem Baum, an dem unterschiedliche Gegenstände zum Gedenken an die Opfer des Anschlags auf den CSD abgelegt wurden.
    Trauer nach dem Angriff auf CSD in Berlin (Sebastian Christoph Gollnow/dpa)
    Diese Deutung weise das Bistum entschieden zurück, heißt es in einer Stellungnahme. Es könne und dürfe nicht hingenommen werden, dass Menschen sich aufgrund ihrer sexuellen Identität als existenziell bedroht erlebten.
    In einem Leserbrief in der örtlichen Zeitung hatte ein 87-jähriger Ruhestandspriester auch den CSD als Form der "Unkultur" bezeichnet. Den Anschlag in Berlin interpretierte er als Aufruf zur Besinnung und zur Umkehr.
    Bei dem Anschlag am Samstag vergangener Woche war eine Frau getötet worden; zahlreiche Menschen wurden verletzt.
    Diese Nachricht wurde am 02.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.