
Der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbands HDB, Müller, sagte, der Preis für Bitumen - ein erdölbasiertes Bindemittel für Asphalt - habe sich seit Kriegsbeginn ungefähr verdoppelt. Ohne Bitumen gebe es keinen Asphalt, ohne Asphalt keinen Straßenbau.
Im März hätten die Kostenanstiege sogar die nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs 2022 noch übertroffen. Das treffe Bauunternehmen hart, weil viele Verträge mit der öffentlichen Hand bereits im Februar zu Festpreisen geschlossen worden seien und Projekte unwirtschaftlicher würden. Das Unternehmen trage das Preisrisiko eines internationalen Handelskonflikts allein. Müller rief die Politik zum Handeln auf. Bau- und Verkehrsministerium ließen die Unternehmen derzeit im Stich.
Mit dem sogenannten Sondervermögen Infrastruktur hatte der Bund vergangenes Jahr beschlossen, mit Milliardensummen Straßen und Brücken zu modernisieren.
Diese Nachricht wurde am 29.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
