
"Donald Trump siegte etwas knapper gegen Nikki Haley als erwartet. Gleichwohl war es für die frühere Gouverneurin von South Carolina unverzichtbar, dass sie zumindest ihren Heimatstaat gewinnt, wenn sie eine ernsthafte Chance haben will. Folglich wird nun innerhalb der Partei der Druck auf Haley zunehmen, das Handtuch zu werfen."
Das STRAUBINGER TAGBLATT betont:
"Ein beachtlicher Teil der Anhänger der Republikanischen Partei möchte Trump nicht erneut im Weißen Haus sehen. Genau das ist der Ansporn für Haley. Ihre große Stunde könnte schlagen, falls Trump am 5. November gegen Biden verliert. Oder falls die Gerichte ihn doch noch ausbremsen."
"Zum Glück macht sie weiter", meint die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG.
"Haley zeigt Trump, dass er nicht wie ein König schalten und walten kann, wenn er im Herbst die Präsidentenwahl gewinnen will."
Die Co-Vorsitzende der Grünen, Lang, ist bei einer Veranstaltung in Magdeburg von protestierenden Landwirten an der Abfahrt gehindert worden. Einzelne Bauern hatten Feuer auf der Straße entzündet.
Die VOLKSSTIMME aus Magdeburg notiert:
"Es drängt sich der Eindruck auf, dass ein kleiner Teil der Bauern es von vornherein auf Eskalation angelegt hatte. So kann man ein hehres und nachvollziehbares Anliegen auch diskreditieren."
Die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG führt aus:
"Der Rechtsstaat darf solche Usurpationen der Demonstrationsfreiheit von Wut-Bauern nicht durchgehen lassen."
Der TAGESSPIEGEL aus Berlin stellt die Reaktion von CDU-Chef Merz auf die Proteste gegen die Grünen-Vorsitzende Lang heraus:
"Er drohte den Bauern mit dem Entzug der Unterstützung der CDU bei ihren Anliegen. Das ist anständig. Am Verfall der politischen Sitten werden sonst alle demokratischen Parteien zergehen, eine nach der anderen."
Während der Abschlussgala der Berlinale haben Preisträger das Vorgehen Israels im Gazastreifen kritisiert.
Die MÄRKISCHE ODER-ZEITUNG aus Frankfurt (Oder) bemerkt:
"Deutschland solle endlich aufhören, Waffen an Israel zu liefern, rief der palästinensische Filmemacher Basel Adra den versammelten deutschen Politikern entgegen. Viele andere forderten ein Ende der Kämpfe in Gaza. Manche hatten die Berlinale wegen Deutschlands israelunterstützender Politik gleich ganz boykottiert. Der Berlinale ist ihr Ruf als 'politisches Festival' in diesem Jahr zum Problem geworden."
"Wie im falschen Film", fühlt sich die Zeitung DIE WELT.
"Es war zum Gruseln, wie bei der Preisverleihung ein realitätsblindes Milieu in aparter Selbstbesoffenheit die große Bühne für seinen Antisemitismus suchte. Dass für das Festival auch noch Steuergeld in Millionenhöhe ausgegeben wird, ist nicht zu verantworten."
