02. Januar 2026
Blick in die Zeitungen von morgen

Kommentiert wird unter anderem das Positionspapier von CSU-Abgeordneten im Bundestag für eine Verschärfung der Migrationspolitik.

    CSU-Logo in der Messe München
    Die CSU-Landesgruppe im Bundesatg will den Migrationskurs weiter verschärfen - das ist ein Thema (Archivbild). (picture alliance / dpa / Revierfoto)
    Die FRANKFURTER RUNDSCHAU verweist auf einige Forderungen:
    "Die meisten Syrerinnen und Syrer müssten zurückkehren in ihr in weiten Teilen zerstörtes Herkunftsland. Auch nach Afghanistan, ins Land der Taliban, solle abgeschoben werden. Die 'wehrfähigen ukrainischen Männer' will die CSU an der Front kämpfen sehen, statt ihnen Schutz in Deutschland zu gewähren."
    Die LUDWIGSBURGER KREISZEITUNG glaubt:
    "Diese Härte zielt auf Schlagzeilen. Doch sie ist nur teilweise umsetzbar, rechtlich hoch umstritten und politisch riskant. Völker- und europarechtlich sind vor allem die Rückführungen nach Syrien und Afghanistan das Minenfeld."
    Die SÜDWEST PRESSE aus Ulm fragt:
    "Was soll das Papier? Wenn man damit die AfD auf Abstand halten will, sollte es auch bis Bayern durchgesickert sein, dass es so nicht funktioniert."
    Die SÄCHSISCHE ZEITUNG aus Dresden stellt fest, die CSU mache auch mit einem energiepolitischen Vorstoß von sich reden:
    "Die Christsozialen wollen – der durchschnittlich aufmerksame Beobachter dieser Partei ahnt es bereits – zurück zur Atomkraft. Nicht zur alten, schmutzigen Atomkraft, sondern gewissermaßen zurück in die Zukunft: mit Kleinreaktoren, einer 'Kreislaufwirtschaft bei der Kernenergie', die radioaktiven Müll reduzieren soll, und mit Fusionsreaktoren. Die Sache hat jedoch mehr als nur einen Haken."
    Die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG geht auf die Proteste im Iran ein:
    "Die jüngste Protestwelle liegt gerade einmal drei Jahre zurück, und auch davor gab es immer wieder Unruhen. Im Jahr 2022 waren die Frauenrechte der Anlass, diesmal ist es die wirtschaftliche Lage. Aber auch die lässt sich nicht von der Politik des Regimes trennen."
    Der KÖLNER STADT-ANZEIGER betont, US-Präsident Trump habe damit gedroht, im Iran...
    "... einzugreifen und den 'friedlichen Demonstranten' dort zu Hilfe zu kommen. Wie genau, das ließ er offen. Dass die Option einer militärischen Intervention aus der uneindeutigen Ansage herauszulesen ist, dürfte beabsichtigt sein. Ein Bluff oder nicht?"
    ND DER TAG analysiert:
    "Die Islamische Republik befindet sich in einem Zustand permanenter Krise. Jeder neue Protest ist weniger ein isoliertes Ereignis als das nächste Symptom eines Systems, das seine soziale Basis verloren hat."
    DIE GLOCKE aus Oelde glaubt nicht, dass die US-Regierung ...
    ".. einen Plan hat, wie es im Iran weitergehen könnte. So wünschenswert ein Ende des derzeitigen Regimes auch ist – sein planloser Sturz würde die Situation mutmaßlich nur verschlimmern."