
Das DARMSTÄDTER ECHO bemerkt:
"Die Union kann sich auf die Schulter klopfen: Wahlversprechen gehalten, Mission erfüllt! Das verhasste 'Heizungsgesetz' der Ampel-Regierung wird entsorgt. Künftig kann jeder in seinem Heizungskeller wieder tun und lassen, was er möchte."
DIE ZEIT erwartet in ihrer Online-Ausgabe:
"Tatsächlich wird es mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz, wie es die Regierung jetzt plant, nicht nur kein Mehr an Klimaschutz geben, sondern eher weniger – auch wenn die Regierung das so überzeugt vor sich her trägt. Das zeigt allein der Versuch, über sogenannte grüne Gase und Öl den Heizkeller klimafreundlich zu machen."
Die RHEINISCHE POST aus Düsseldorf betont, Gasanbieter sollten ab 2028 zur Beimischung eines bestimmten Anteils an Biogas verpflichtet werden:
"Was wie eine gute und einfache Lösung aussieht, dürfte in der Praxis kaum zufriedenstellend wirken. Denn Biogas ist in Deutschland sehr knapp. Dies gilt auch für den zur Verfügung stehenden Boden für den Anbau von Pflanzen, aus denen mehr Biogas produziert werden kann."
"Der Heizungstausch hin zu klimafreundlichen Anlagen wird nun einbrechen", prognostizieren die DRESDNER NEUESTEN NACHRICHTEN:
"Millionen veraltete Öl- und Gasbrenner werden noch viele Jahre weiterbrummen, weil kein Grund mehr besteht, sie durch Wärmepumpen oder Fernwärme zu ersetzen. Die 2030er-Ziele für die CO2-Reduktion rücken damit in weite Ferne."
Die NORDSEE-ZEITUNG aus Bremerhaven bilanziert:
"Am Ende bleibt: Die Lobbyverbände haben ganze Arbeit geleistet, denn ihre Forderungen werden Gesetz - Gewinngarantie inklusive."
Thema in der AUGSBURGER ALLGEMEINEN ist die Rede von US-Präsident Trump zur Lage der Nation:
"Dieser Mann, der sich in der Einbildung seines goldenen Zeitalters fast zwei Stunden feiert, wird kaum freiwillig von der Macht lassen. Und falls doch, steht die verschärfte Variante schon bereit. JD Vance wird vom vielen hingebungsvollen Applaudieren noch eine Weile Muskelkater haben, aber 2028 ist er sicher erholt."
Die FRANKFURTER RUNDSCHAU stellt fest, inhaltlich habe es wenig Neues gegeben:
"Wiederholungen nutzen sich ab und unterhalten das Publikum immer weniger, bis es sich gelangweilt abwendet. Zumal, wenn der Redner stellenweise uninspiriert und geschwächt wirkt."
Die NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG findet:
"Trump kann aus seiner Haut einfach nicht raus. Sein Plädoyer für eine Wahlrechtsänderung, die den Republikanern Vorteile verschaffen würde, lässt vor diesem Hintergrund tief blicken: Wo die Niederlage droht, will man lieber die Spielregeln verändern."
