
Die VOLKSSTIMME aus Magdeburg verweist in ihrem Kommentar auf ein Treffen mit dem NATO-Generalsekretär in Washington:
"Wenn selbst der Oberschmeichler Mark Rutte im Weißen Haus bei Donald Trump kaum mehr durchdringt, wird klar: Der Nordatlantikpakt ist nicht nur ein wenig beschädigt, er siecht vielmehr vor sich hin – bis er total zertrümmert sein wird."
Die Zeitung ND DER TAG stellt fest, Trump drohe erneut...
"... mit dem Rückzug aus der NATO und dem Abzug amerikanischer Soldaten aus Ländern, die im Krieg bisher nicht ausreichend unterwürfig waren. Wer hätte gedacht, dass ein US-Präsident letztlich derjenige sein wird, der die Hegemonie der Pax Americana derart schwächen würde?"
Die GLOCKE aus Oelde gibt zu bedenken, ein Austritt der USA aus dem Militärbündnis wäre nicht ohne Weiteres möglich:
"Zum einen müsste der US-Senat mit Zweidrittelmehrheit zustimmen, was als unwahrscheinlich gilt. Zum anderen hätte ein Austritt auch weitreichende Folgen für die USA wie etwa den möglichen Verlust strategisch wichtiger Militärstandorte in Europa.
Der Berliner TAGESSPIEGEL findet:
"Die Frage ist weniger, ob der US-Präsident ein Recht hat, verärgert zu sein. Das hat er. Politik ist kein emotionsfreier Raum. Die entscheidende Frage ist: Was folgt daraus? Wer Ärger in Politik übersetzt, sollte ihn dosieren können. Sonst wird daraus ein strategischer Fehler."
Die FRANKFURTER RUNDSCHAU ist überzeugt:
"Der Streit mit Trump erhöht den Druck auf die europäischen NATO-Mitglieder, noch mehr der verteidigungspolitischen Bürden des Nordatlantikpakts zu übernehmen. Sie müssten sukzessive unabhängiger von Washington werden. Am Ende dieses Prozesses könnten die USA womöglich nur noch für die atomare Abschreckung sorgen."
Thema im WESER KURIER aus Bremen ist die Diskussion über mögliche Entlastungen angesichts der hohen Energiepreise:
"Eine Senkung der Kraftfahrzeugsteuer würde bis zu 9,6 Milliarden Euro kosten, aber tatsächlich nur die Fahrer von Verbrennern erreichen, die die hohen Preise an den Tankstellen bezahlen müssen. Denn reine Elektroautos sind bereits steuerbefreit."
Die PFORZHEIMER ZEITUNG glaubt:
"Von der Erhöhung der Pendlerpauschale hätten Pendler mit kleinen Einkommen nicht viel, weil sie ohnehin kaum Steuern bezahlen und entsprechend wenig erstattet bekommen können – und einfach mal auf Busse und Bahnen umsteigen können auf dem Land die wenigsten Berufstätigen."
