15. April 2026
Blick in die Zeitungen von morgen

Ein Thema ist die internationale Sudan-Konferenz in Berlin.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hält ein Handy in ihrer linken Hand.
Kommentiert werden u.a. die von Bundesministerin Warken (CDU) geplanten Einsparung im Gesundheitsbereich (Archivbild). (picture alliance / Geisler-Fotopress / Bernd Elmenthaler / Geisler-Fotopr)
Die TAGESZEITUNG - TAZ - bilanziert:
"Wichtige Hilfszusagen und Appelle wurden getätigt, die nötigen Schritte für einen Friedensprozess wurden besprochen und zivile sudanesische Stimmen bekamen Gelegenheit zur Positionierung und Teilnahme. Und dass Sudans Kriegsparteien und die international anerkannte Regierung des Landes nicht eingeladen waren, war kein Fehler."
Die VOLKSSTIMME aus Magdeburg stellt fest:
"Unter den mehr oder weniger vergessenen Kriegen auf der Welt nimmt der Sudan einen traurigen Spitzenrang ein. Es ist daher neben der Sammlung von Millionen-Geldern für humanitäre Hilfe globale Aufmerksamkeit, auf die das geschundene Land dringend angewiesen ist."
Die RHEIN-ZEITUNG aus Koblenz geht auf den Gesetzesentwurf von Bundesministerin Warken für Einsparungen im Gesundheitsbereich ein:
"Ihre Pläne für eine 20-Milliarden-Euro-Rosskur sind allein aus der puren Finanznot der Kassen geboren. Sie sind ein Sammelsurium von Zumutungen besonders für die gesetzlich Versicherten, ohne dass sie wie etwa die höheren Zuzahlungen bei Medikamenten eine nachhaltige Wirkung entfalten."
Die ALLGEMEINE ZEITUNG aus Mainz vermutet, Warken habe ihr Vorhaben
"zur Mitversicherung von Familienmitgliedern wohl weder mit der SPD noch mit der CSU abgesprochen. Entsprechend wurde von dort umgehend Redebedarf angemeldet. Warken hat eigentlich genug damit zu tun, die Attacken der vielen Lobbygruppen abzuwehren."
Der Bremer WESER-KURIER rät:
"Es wäre sinnvoll, alle 66 Empfehlungen der Expertenkommission umzusetzen und die Zahl der Krankenkassen zu reduzieren. Auch wenn diese Vorschläge weit über das Niveau hinausgehen, das bei im Gesundheitswesen eingespart werden muss, um die Beiträge stabil zu halten."
"Die Union hat den Beschäftigten des Bundes signalisiert, bei der steuerfreien Entlastungsprämie von 1.000 Euro außen vor zu bleiben", betont das STRAUBINGER TAGBLATT:
"So schrumpft der Kreis jener, die von dem schwarz-roten Präsent profitieren, noch weiter. Denn Selbstständige schauen ebenso in die Röhre wie Rentner und etliche Arbeitnehmer."
Die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG vermutet:
"Das dröhnende Schweigen der Regierung auf die Beamten-Forderung und die Abwehrreaktion des Unionsfraktionschefs deuten darauf hin, dass die Koalition daran nicht denkt. Sie hat sich die Sache offenbar so vorgestellt, dass sie die Bürger erfreut, ohne den eigenen Haushalt zu belasten."