
Die SCHWÄBISCHE ZEITUNG aus Ravensburg mahnt davor, viele Berufe aus dem Blick zu verlieren:
"Pflege, Sicherheit, Reinigung, Logistik, Erziehung, Versorgung. Ohne diese Arbeit funktioniert nichts. Sie ist nicht Zukunft – sie ist Gegenwart und Fundament. Ein moderner 1. Mai müsste das ins Zentrum rücken. Weniger Symbolik, mehr Realität."
Die RHEINISCHE POST aus Düsseldorf wirft DGB-Chefin Fahimi Populimus vor, da sie in einer Rede von einem drohenden "Rentenklau" gesprochen hatte:
"Bei der Rentenreform, die hoffentlich durchgreifend ausfällt, wird es nicht um Rentenkürzungen gehen. Es geht darum, die Rente nicht so stark steigen zu lassen, weil die alternde Gesellschaft das nicht bezahlen kann."
Der Bremer WESER-KURIER erwartet, dass "Arbeitsministerin Bas alle Unterstützung des Gewerkschaftslagers brauchen wird", denn:
"Die wirkliche Bewährungsprobe für Bas wird noch kommen, wenn es im Juni an die Reform der gesetzlichen Rentenversicherung geht."
Zum sogenannten "Tankrabatt", der seit heute gilt, schreibt die FREIE PRESSE aus Chemnitz:
"Geht die Geschichte vom helfenden Staat schief, wird die Politikverdrossenheit noch einmal wachsen. Das zeigt: Es wäre besser gewesen, ganz einfach ehrlich zu sagen, dass der Staat nicht in jeder Krise die Belastungen für alle ausgleichen kann."
Der REUTLINGER GENERAL-ANZEIGER spricht sprichwörtlich vom "Tropfen in den leeren Tank":
"Mit einem leisen Zischen wird er wenige Tage eine kleine Entlastung bringen - zumindest als kurze Gemütsaufhellung für die geplagten Autofahrer kann er dienen. Doch eine echte Lösung für die hohen Spritpreise steht noch in den Sternen."
Einige Zeitungen gehen bereits auf den Internationalen Tag der Pressefreiheit ein, der am Sonntag begangen wird.
Die AUGSBURGER ALLGEMEINE fordert eine Stärkung der freien Presse auf der gesamten Welt:
"Seriöse Medienhäuser stehen mit ihren Journalistinnen und Journalisten dafür ein, die Mitte zu wahren, durch Recherchen und Einordnungen, die auf dem Grundsatz basieren, 'auch die andere Seite zu hören'. Sie liefern die Fakten, auf die sich vertrauensvoll aufbauen lässt. 'Alternative' oder 'soziale' Medien tun das Gegenteil."
Die NEUE RUHR ZEITUNG aus Essen appelliert an die Medien selbst:
"Pressefreiheit geht aber auch mit enormer Verantwortung einher. Wenn Berichterstattung sensationsheischend von negativen Schlagzeilen dominiert wird, wird sie zum Brandbeschleuniger. Ureigenste Aufgabe einer freien Presse ist es, für Licht im Informationsdschungel zu sorgen."
