
Die Wochenzeitung DIE ZEIT rechnet vor:
"Zehn Milliarden Euro für Zivilschutz, das klingt beeindruckend, kann aber nur erste Verbesserungen anstoßen. Versprochen werden zum Beispiel neue Einsatzfahrzeuge und Feldbetten und die Digitalisierung der Warnsysteme.Was im Zivilschutzkonzept des Bundes fehlt, sind dramatischerweise neue Bunker."
Das Portal T-ONLINE findet mit Blick auf den Bundesinnenminister:
"Dobrindts 'Pakt für den Bevölkerungsschutz' kommt eigentlich viel zu spät. Schon die Vorgängerregierungen haben dem Bevölkerungsschutz keine Priorität eingeräumt. Dabei dauert es Jahre, ihn konsequent aufzubauen."
"Niemand will Krieg und keiner kann ihn ausschließen", schreibt die LAUSITZER RUNDSCHAU aus Cottbus:
"Im Kreml werden seit längerer Zeit die Messer gewetzt. Russische Raketen und Drohnen können auch Deutschland erreichen. Würde es jetzt geschehen, gäbe es nicht einmal für ein Prozent der Bevölkerung Schutzräume."
Die STUTTGARTER ZEITUNG empfiehlt:
"Der Bund wäre gut beraten, alle einzubinden, die über Sachverstand verfügen: Das sind vor allem die Kommunen, die potenzielle Schutzräume und die Details der gefährdeten Infrastruktur am besten kennen, sowie die Organisationen, die jetzt schon im Zivilschutz engagiert sind."
Die ebenfalls vom Bundeskabinett beschlossenen Änderungen beim Führerschein sind Thema in den Zeitungen der MEDIENGRUPPE BAYERN:
"Wer einen Preisverfall um Tausende Euro erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Denn die Fahrstunden werden wegen des Lehrermangels, hoher Fahrzeug-, Versicherungs- und Energiepreise weiterhin für viele Menschen teuer bleiben. Dennoch setzt die Bundesregierung den Blinker in die richtige Richtung."
Die VOLKSSTIMME aus Magdeburg gibt zu bedenken:
"Die Fahrschüler brauchen mittlerweile einfach viel länger, um auf Prüfungsniveau zu kommen. Und fallen dann zu häufig durch. Bei der theoretischen Ausbildung auf die Digitalisierung und damit Eigenverantwortung zu setzen, weist in die komplett falsche Richtung."
Die RHEINISCHE POST aus Düsseldorf stellt fest:
"Immer weniger junge Leute machen noch den Führerschein. Das liegt am Preis – aber auch an veränderten Gewohnheiten und besseren Alternativen. Der ÖPNV in den Städten, das Fahrrad, das Deutschlandticket. Vieles senkt den Druck, sofort ins Auto einsteigen zu müssen."
