
"Sichtbarer kann eine Supermacht kaum scheitern: Trumps Iran-Deal ist ein Schauspiel der Schwäche, das nur mit dem Abzug der Sowjetunion aus Afghanistan zu vergleichen ist. Er könnte die Welt verändern."
Die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG warnt:
"Worte von Donald Trump sind wie der Wind oder wie heiße Luft. Sie können jederzeit ihre Richtung wechseln. Den Europäern in Évian und dem ukrainischen Präsidenten Selenskij scheint es mit vereinten Kräften gelungen zu sein, Trump auf ihre Seite zu ziehen. Sollte das von längerer Dauer sein, könnte das tatsächlich einen Wendepunkt im Krieg gegen die Ukraine darstellen."
Mit Blick auf den G7-Gipfel fragt die NÜRNBERGER ZEITUNG:
"Was bringen diese aufwändig organisierten Zusammenkünfte auf höchster Regierungsebene eigentlich? Vor allem das peinlich anmutende Umschmeicheln von US-Präsident Donald Trump war keine Darbietung europäischen Selbstbewusstseins. Historisch war dieser Gipfel nicht, aber allein, dass er nicht zum totalen Fiasko wurde, erscheint in diesen Zeiten schon wie ein Erfolg."
Die EU hat beschlossen, die Regeln für Gentechnik in Lebensmitteln zu lockern. Die SÜDWEST PRESSE findet es sinnvoll, ...
"... eine maßvolle Deregulierung der bisherigen EU-Vorschriften vorzunehmen. Das heißt nicht, dass nun alle Dämme brechen. Wichtig für die Verbraucher ist, dass sie in Zukunft nicht mehr auf den ersten Blick erkennen können, ob sie im Supermarkt durch moderne Gentechnik-Verfahren veränderte Lebensmittel einkaufen. Wer das nicht möchte, muss auf Bio-Produkte umsteigen."
Die BADISCHE ZEITUNG kritisiert die Lockerung der Regeln. Befürworter von Gentechnik wären in der Pflicht gewesen,
"Verbraucher zu überzeugen, dass bei den neuen Techniken weniger Skepsis angebracht ist als bei den herkömmlichen Erbgut-Mix-Methoden. Stattdessen das Label einfach unter den Tisch fallen zu lassen, ist unsouverän gemogelt. Dass anderswo Dinge erlaubt sind, kann nicht immer das Argument sein."
Bargeld ist für die Menschen in Deutschland weiterhin wichtig. Das geht aus einer Studie der Bundesbank hervor. Die FAZ meint dazu:
"Ausschließlich bargeldlose Selbstbedienungskassen sind ebenso wenig die Lösung wie Geschäfte, die gar keine Kartenzahlung ermöglichen. Nur die Akzeptanz von Karten und Bargeld gleichermaßen ist wünschenswert und macht Deutschland im Fall von Cyberattacken ein Stück resilienter."
Der WIESBADENER KURIER hebt die Vorteile des Bargeldes hervor:
"Wer Scheine und Münzen nutzt, hinterlässt keine digitalen Spuren und vermeidet das Speichern von Kaufgewohnheiten und Bewegungsprofilen. Wichtig ist darüber hinaus, dass Bargeld unabhängig von Bankkonto, Bonität und technischer Ausstattung sicherstellt, dass alle Menschen im Alltag einkaufen können."
