30. Juli 2026
Blick in die Zeitungen von morgen

Die Zeitungen beschäftigen sich unter anderem mit dem Thema Hitze.

    Ein Thermometer vor blauem Himmel und der Sonne.
    Die Zeitungen kommentieren unter anderem die Hitzewellen in diesem Sommer (Symbolbild). (IMAGO / Rene Traut )
    Die LAUSITZER RUNDSCHAU aus Cottbus glaubt:
    "Der Sommer ist zur Zeit der Katastrophen geworden. Eine unvollständige Auswahl aus diesem Jahr: In vielen Kommunen wird das Wasser knapp. In Rhein, Donau und anderen Flüssen musste der Schiffsverkehr teilweise eingestellt werden. Das Robert-Koch-Institut meldet, dass diesen Sommer knapp 10.000 Menschen infolge der hohen Temperaturen gestorben sind."
    "Oft rächen sich alte Fehler", schreiben die NÜRNBERGER NACHRICHTEN:
    "Die Flurbereinigung setzte auf Kahlschlag: Hecken, Wege und Tümpel machten Platz für riesige Monokulturen. Die trocknen schneller aus und werden von den immer heftigeren, kurzen Starkregenfällen leichter zerstört. Bei großen Wäldern fehlen oft Artenvielfalt und Luftschneisen - das erhöht die Brandgefahr in Hitzezeiten."
    Der KÖLNER STADT-ANZEIGER gibt zu bedenken:
    "Der Klimawandel sorgt für häufigere, intensivere Hitzewellen, an die wir uns anpassen müssen – und zwar heute und nicht erst morgen. Das bedeutet auch, dass der Bund beim Hitzeschutz nicht länger nur zuschauen darf. Die Verantwortung auf die Länder und Kommunen abzuschieben, ist inakzeptabel."
    Die FRANKFURTER RUNDSCHAU kritisiert, trotz der Wetterextreme schauten...
    "... die Entscheiderinnen und Entscheider in Bund und Ländern und eigentlich weltweit meist nur zu und machen: nix. Jedenfalls nicht genug. Oder sie machen für sich persönlich das Beste draus. Für die Gemeinschaft hier und auf der großen heißen Welt ist das zu wenig."
    Die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG erwartet:
    "Wenn der Sommer vorüber ist und die letzten Brände gelöscht sind, geraten die Wälder wieder in Vergessenheit. Um zu sparen, schicken die Politiker die Forstfeuerwehrleute nach Hause. Sie dürfen nur löschen, aber den Winter nicht nutzen, um Bränden vorzubeugen."
    Der Berliner TAGESSPIEGEL geht ein auf die Deutsche Bahn, die im ersten Halbjahr zum ersten Mal seit 2019 wieder Gewinn gemacht hat:
    "Die Halbjahreszahlen des Untergangssymbols Deutsche Bahn zeigen den Pessimisten nun: Dinge können sich auch wieder bessern. Langsam zwar, nicht durchgreifend, nur teilweise – aber immerhin."
    Die NEUE PRESSE aus Coburg verlangt:
    "Das Netz muss digitalisiert, Baustellen müssen abgearbeitet und die Flotten erneuert werden. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Auch die Politik ist in der Pflicht. Die Möglichkeiten der Einflussnahme hat Ex-Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder nicht ausgeschöpft. Sein Nachfolger könnte es besser machen."