Eben.
"Ich habe immer versucht herauszufinden, warum ich seit Jahren die Grateful Dead mag. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Leute bei ihren Konzerten mehr Spaß haben als bei anderen Bands."
Bill Graham, Konzertveranstalter, um nicht zu sagen ziemlich großer Impressario, 1991 verstorben und sicherlich,
(O-Ton)
... weil er darüber hinaus einige Konzerthallen besaß, Förderer nicht nur dieser Band. In einem von Grahams Musiktheatern, im Winterland in San Francisco, entstanden die Liveaufnahmen der Doppel-DVD. Wenn ich über "Gefühl" rede, so Jerry Garcia, meine ich, dass die Musik nicht richtig fließt. Gefühl bzw. Fluss. Alles war im Fluss, alles war Gefühl.
"Ich sehe das,"" so Bob Weir, der zweite Gitarrist,
""als großes Kontinuum. Ich sehe keinen Anfang und kein Ende."
1974. Das Jahr dieser vier Konzerte, aus denen die Macher ausgewählt haben. 1974 war mit und nach Nixon, war Vietnam, war Gegenkultur sowie Krönung, Blütezeit und Klimax der Grateful Dead. Zehn LPs, fast zehn Jahre dabei...
...und Bestandteil der Gegenkultur.
"Der Film zeigt, wie die Grateful Dead 1974 waren, in einem ihrer erfolgreichsten Jahre."
David Lemieux, Grateful Dead-Archivar. Wie waren sie? Zu sechst, langhaarig, häufig benebelt, wie gesagt: Gegenkultur, Bewusstseinserweiterung etc. Ohne Drogen ist beides ausschließlich nicht vorstellbar.
Ihre Fans? Friedlich, Love and Peace, sehr friedlich, Flower Power, tanzend,...
"...die allmächtigen Grateful Dead.
Es gibt Menschen, die meinen, diese Band hätte nicht improvisiert, sondern repetiert – ohne Unterlass. Darüber hinaus gibt es Menschen, die meinen, sie seien öde und monoton gewesen, insbesondere monoton insbesondere in jenen Jahren.
Und es gibt Menschen, die meinen, sie hätten auch nur ein bisschen von irgendeiner Philosophie gehabt – ihnen sei es lediglich um Muschis und Marihuana gegangen. Kann sein. Darum ging´s doch immer."
Was bietet die Doppel-DVD? Viel Musik in Tonqualität, viel Dokumentation, Blicke zurück, Bilder, Poster, Zeit, Augenblicke, Untertitel in deutscher Sprache, Blicke nach vorn.
Blicke nach vorn? Diese Band war fast die einzige Band, die die Diskrepanz zwischen Band und Publikum aufgehoben hatte. Ich bin einmal abgeflogen während eines Auftritts, einfach so, bis unter die Decke der Halle. Der Aufprall war samtweich.
Info:
Die Doppel-DVD "The Grateful Dead Movie" ist bei Ascot Elite erschienen.
"Ich habe immer versucht herauszufinden, warum ich seit Jahren die Grateful Dead mag. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Leute bei ihren Konzerten mehr Spaß haben als bei anderen Bands."
Bill Graham, Konzertveranstalter, um nicht zu sagen ziemlich großer Impressario, 1991 verstorben und sicherlich,
(O-Ton)
... weil er darüber hinaus einige Konzerthallen besaß, Förderer nicht nur dieser Band. In einem von Grahams Musiktheatern, im Winterland in San Francisco, entstanden die Liveaufnahmen der Doppel-DVD. Wenn ich über "Gefühl" rede, so Jerry Garcia, meine ich, dass die Musik nicht richtig fließt. Gefühl bzw. Fluss. Alles war im Fluss, alles war Gefühl.
"Ich sehe das,"" so Bob Weir, der zweite Gitarrist,
""als großes Kontinuum. Ich sehe keinen Anfang und kein Ende."
1974. Das Jahr dieser vier Konzerte, aus denen die Macher ausgewählt haben. 1974 war mit und nach Nixon, war Vietnam, war Gegenkultur sowie Krönung, Blütezeit und Klimax der Grateful Dead. Zehn LPs, fast zehn Jahre dabei...
...und Bestandteil der Gegenkultur.
"Der Film zeigt, wie die Grateful Dead 1974 waren, in einem ihrer erfolgreichsten Jahre."
David Lemieux, Grateful Dead-Archivar. Wie waren sie? Zu sechst, langhaarig, häufig benebelt, wie gesagt: Gegenkultur, Bewusstseinserweiterung etc. Ohne Drogen ist beides ausschließlich nicht vorstellbar.
Ihre Fans? Friedlich, Love and Peace, sehr friedlich, Flower Power, tanzend,...
"...die allmächtigen Grateful Dead.
Es gibt Menschen, die meinen, diese Band hätte nicht improvisiert, sondern repetiert – ohne Unterlass. Darüber hinaus gibt es Menschen, die meinen, sie seien öde und monoton gewesen, insbesondere monoton insbesondere in jenen Jahren.
Und es gibt Menschen, die meinen, sie hätten auch nur ein bisschen von irgendeiner Philosophie gehabt – ihnen sei es lediglich um Muschis und Marihuana gegangen. Kann sein. Darum ging´s doch immer."
Was bietet die Doppel-DVD? Viel Musik in Tonqualität, viel Dokumentation, Blicke zurück, Bilder, Poster, Zeit, Augenblicke, Untertitel in deutscher Sprache, Blicke nach vorn.
Blicke nach vorn? Diese Band war fast die einzige Band, die die Diskrepanz zwischen Band und Publikum aufgehoben hatte. Ich bin einmal abgeflogen während eines Auftritts, einfach so, bis unter die Decke der Halle. Der Aufprall war samtweich.
Info:
Die Doppel-DVD "The Grateful Dead Movie" ist bei Ascot Elite erschienen.