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Fünfte Reise seit Oktober
Blinken erneut zu Krisengesprächen im Nahen Osten

US-Außenminister Blinken ist zu Gesprächen über ein Abkommen für eine längere Feuerpause im Gazastreifen im Nahen Osten eingetroffen.

    US-Außenminister Antony Blinken (links) und der saudi-arabische Außenminister Prinz Faisal bin Farhan Al-Saud schütteln sich die Hände.
    US-Außenminister Antony Blinken (links) wird in Riad von seinem saudi-arabischen Amtskollegen Prinz Faisal bin Farhan Al-Saud empfangen. (dpa / AP / Mark Schiefelbein)
    Erste Station der mehrtägigen Reise ist Saudi-Arabien. Dort führte Blinken nach Angaben der US-Regierung Gespräche mit Kronprinz bin-Salman und Außenminister Al Saud. Von Riad aus will Blinken nach Ägypten, Katar und Israel weiterreisen. Ägypten und Katar hatten Ende Januar ein Abkommen ausgehandelt, das eine sechswöchige Feuerpause zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas vorsieht. Diese soll im Gegenzug weitere Geiseln freilassen, die sie im Oktober aus Israel verschleppt hatte.
    Der israelische Regierungschef Netanjahu teilte mit, die Hamas habe Forderungen, die nicht akzeptiert werden könnten. Er erwarte Bedingungen, die dem vorigen Abkommen ähnlich seien.
    Bundeskanzler Scholz wies in einem Telefonat mit Netanjahu darauf hin, dass die Versorgung der Zivilbevölkerung im Gazastreifen verbessert werden müsse. Nach Angaben seines Sprechers warb Scholz zudem noch einmal für eine Zweistaatenlösung für Israel und die Palästinenser.
    Diese Nachricht wurde am 05.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.