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Ukraine-Krieg
Blinken signalisiert mögliche Bewegung bei den Beschränkungen vom Einsatz westlicher Waffen

US-Außenminister Blinken hat angedeutet, der Ukraine unter Umständen den Einsatz westlicher Waffen gegen militärische Ziele in Russland zu gestatten. Die amerikanische Unterstützung passe sich stets an, wenn sich die Bedingungen veränderten, erklärte Blinken während seines Besuchs in Moldau.

    US-Außenminister Blinken sitzt vor einer US-Flagge und spricht.
    US-Außenminister Blinken ist derzeit in Moldau zu Besuch. (AP / Johanna Geron)
    Die Ukraine müsse selbst entscheiden, wie sie sich am besten verteidigen könne. Blinken betonte jedoch, die US-Regierung habe Angriffe mit westlichen Waffen auf Ziele außerhalb der Ukraine weder ermöglicht noch dazu ermutigt. Die "New York Times" hatte zuvor berichtet, dass Blinken US-Präsident Biden dazu bewegen will, die Einschränkungen für die Ukraine aufzuheben.
    Bislang lehnt Washington den Einsatz gelieferter Waffen auf Ziele in Russland ab. Auch Bundeskanzler Scholz vertritt diese Haltung. Frankreichs Präsident Macron und NATO-Generalsekretär Stoltenberg hatten zuletzt gefordert, die Beschränkungen aufzuheben.
    Diese Nachricht wurde am 30.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.