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StartseiteHintergrundBlutschwitzende Kälber13.06.2009

Blutschwitzende Kälber

Mysteriöse Blutersymptomatik verunsichert Bauern

In Bayern schwitzen manche Kälber Blut ohne vorherige Verletzung. Das Phänomen wird erforscht, doch eine Ursache - der gemeinsame Nenner in allen bislang dokumentierten Fällen - ist bislang nicht gefunden. Manche Kälber sterben, manche überleben.

Von Gertrud Helm

Kein "Blutschwitzer" (Silke Schmidt)
Kein "Blutschwitzer" (Silke Schmidt)
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Johann Kienberger hat sich nichts dabei gedacht, als er im Juni letzen Jahres wie jeden Tag hinaus zu den Kälberiglus ging. Doch dann musste er eine grausige Entdeckung machen: Das kleine Kalb in Iglu zwei war Blut überströmt:

"Da kommt man an das Iglu hin und sieht das Kalb und des Kalb hat Verletzungen. Es hat geblutet, im Schulterbereich, im Halsbereich und der erste Gedanke war, dass es sich irgendwo an der Box verletzt hat, dass da irgendwo eine scharfe Kante ist und dann hat man die Box abgesucht, nix gefunden, ja gut, und dann hat es wieder aufgehört zu bluten und dann denkt man, es wird schon wieder vergehen. Aber am nächsten Tag, war wieder das Gleiche."

Dabei wirkte das Kalb frisch und munter.
So etwas hatte Johann Kienberger noch nie erlebt und er zieht viele Kälber auf - bei 80 Milchkühen. Der Milchbauer war völlig ratlos. Von so einer Krankheit hat er noch nie gehört. Durchfall, Fieber, das kann er bekämpfen, aber ein blutschwitzendes Rind? Dabei fühlte er sich machtlos:

"Blöd ist das schon, es ist schon ein blödes Gefühl.
Also damals war des noch nicht so, mit den Blutschwitzer-Kälber, da hat man auch noch nichts gelesen. Man ist einfach davon ausgegangen, der ist empfindlich in der Haut oder er hat irgendwo einen Erbfehler, dass er eben ganz empfindlich ist auf irgendwelche Berührung, oder dass er sich ganz leicht verletzt, dass er in der Haut so dünn ist, dass er so leicht blutet, dass er so leichte Verletzungen zu zieht."

Aus Angst es könnte doch eine Verletzung gewesen sein, brachte er das Tier in den Stall.

""Ham wir es dort in die Sammelbox rein getan, weil da mehrere drin sind und da war eigentlich der gleiche Effekt wieder. Das Kalb war fit, aber es hat geblutet, mal stärker, mal leichter, aber es hat unheimlich grausam ausgesehen, wenn man es angeschaut hat.""

Was auf dem Hof von Johann Kienberger passierte, ist kein Einzelfall. Seit 2007 wurden rund 150 solche blutenden Kälber in Deutschland gemeldet, davon 110 allein in Bayern. Die Kälber fangen plötzlich an zu bluten, einfach so aus der unverletzten Haut. Vom "Blutschwitzen" sprechen deshalb die Fachleute. Doch niemand weiß, woher das kommt. Unter den Landwirten hat sich die Kunde von der neuen Krankheit wie ein Lauffeuer herumgesprochen. Auf den Höfen werden viele Ursachen diskutiert: Liegt es am Einsatz gentechnisch veränderter Futtermittel? Oder an der Impfung gegen die Blauzungenkrankheit? Die nämlich muss derzeit für fast alles Unglück im Stall herhalten, weil sie Geld kostet und von den Bauern abgelehnt wird. Oder ist die Biestmilch schuld am Blutschwitzen, das Kolostrum, die erste Milch gleich nach der Geburt? Bekannt ist nur: Es hat nichts mit der Rinderrasse zu tun, nichts mit den Besamungsbullen, also mit der Genetik der Väter, und nichts mit der Haltungsform.

Heilige Maria hilf! Die Bauern wissen nicht mehr weiter. In ihrer Not pilgerten Hunderte nach Altötting, um Hilfe für ihre Kälber zu erbitten.

Auch die Wissenschaft sucht fieberhaft nach den Ursachen der mysteriösen Bluterkrankheit. Geforscht wird in Bayern derzeit am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, an der Klinik für Wiederkäuer der Ludwig-Maximilian-Universität in München und beim Tiergesundheitsdienst Bayern. Viel hat man bisher noch nicht herausgefunden. Sicher ist nur: Die Kälber bluten im Alter zwischen sieben und 28 Tagen. Die Blutergüsse findet man nicht nur an der Hautoberfläche, sondern auch an den Augen, am Maul und an der Unterseite der Zunge, im Kot und in den Eingeweiden. Blutige Tränen, wie es in den Medien häufig beschrieben wurde, gibt es nicht, wohl aber blutigen Durchfall und innere Verblutungen. Die meisten Tiere erscheinen, anders als bei Johann Kienberger, matt, sie saufen nicht mehr und verenden nach wenigen Tagen.

Vereinzelt aber können sie auch überleben. Beim Tiergesundheitsdienst Bayern werden die toten Blutschwitzer-Kälber genau unter die Lupe genommen. Dr. Benjamin Schade ist der zuständige Pathologe in der Sektionshalle:

"Bei der Sektion der Kälber waren Blutungen in diversen Organen in der Haut, in der Schleimhaut. Also der Hauptbefund, den wir feststellen konnten und nachher bei der mikroskopischen Untersuchung: eben die Schädigung des Knochenmarks, dass fast kein blutbildendes Gewebe mehr vorhanden ist."

Schuld ist also das Knochenmark. Der Blick durchs Mikroskop zeigt, dass es bei den blutenden Kälbern stark verändert und geschädigt ist. Um das festzustellen, wird Knochenmark aus den Röhrenknochen der toten Kälber entnommen.

Es wird in Wachs gegossen und in hauchdünne Scheiben gehobelt.

Dann werden die Scheibchen unters Mikroskop gelegt. So ist die Schädigung ganz leicht zu erkennen, erklärt Dr. Angela Hafner–Marx vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Oberschleißheim.

"Also wenn Sie hier mal herschauen, das ist das Knochenmark von einem an dieser hämorrhagischen Diathese erkrankten Kalb, also dieser Blutungsneigung, und das stellt das Knochenmark im Oberschenkelknochen dar. Was man sieht ist diese lockere, netzartige Struktur des Ganzen, dazwischen nur Blut eingestreut. Aber eigentlich des Wesentliche ist, was man auf dem Bild nicht sieht, die Stammzellen, die im Knochenmark sein sollten. Die Stammzellen, die sämtliche Blutzellen produzieren, die weißen, die roten Blutkörperchen und vor allen Dingen, des ist in dem Fall auch mit das Wesentliche, die Blutplättchen."

Die Blutplättchen oder Thrombozyten sind verantwortlich für die Blutgerinnung. Die fehlen fast vollständig im Knochenmark des kranken Kalbes. Das heißt, die Blutgerinnung funktioniert nicht mehr, deshalb bluten die Kälber.

Angela Hafner-Marx schiebt das Präparat eines gesunden Kalbes unters Mikroskop:

"Diese Punkte, diese lila gefärbten Punkte, sind alles Zellen, die Zellkerne von den Zellen im Knochenmark, und zwar sind das alles Stammzellen, die einzelnen Typen produzieren die unterschiedlichen Blutzellen. Also sämtliche Blutzellen werden im Knochenmark produziert, und dazu müssen die unterschiedlichen Stammzellen im Knochenmark vorhanden sein."

Das Knochenmark eines gesunden Kalbes ist voll von blutbildenden Stammzellen. Ganz deutlich sind die großen roten Kreise zu erkennen, die Stammzellen für die Bildung der Blutplättchen. Beim kranken Kalb sind an Stelle der vielen roten und blauen Punkte nur weiße Flecken zu sehen. Doch die Ursachen für diese Knochenmarkschädigung kennt man noch nicht, sagt der Pathologe Dr. Benjamin Schade vom Tiergesundheitsdienst Bayern.

"Bis jetzt haben wir die Ursache noch nicht finden können. Theoretisch kommt eine erbliche Komponente in Betracht, eine toxische Ursache oder auch eine infektiöse Ursache."

Doch nichts davon konnte bisher nachgewiesen werden:

"Es gibt verschiedene Gifte, die solche ähnlichen Veränderungen machen können, unter anderem irgendwelche Pilztoxine oder Medikamente, aber in den Untersuchungen, die wir gemacht haben, konnten wir da keine Hinweise darauf finden."

Auch eine Infektionskrankheit, die die Blutungen auslösen kann, wird derzeit ausgeschlossen:

"Bei den Sachen, die bekannt sind, also die diese Erkrankungen auslösen können, die konnten wir bis jetzt alle ausschließen, zum Beispiel die BVD-Infektion, da sind ähnliche Blutungen beschrieben, aber alle Tiere wurden negativ getestet."

Die Rinderkrankheit BVD, die Bovine-Virusdiarrhoe-Mucosal-Disease ist eine Virusinfektion, gegen die seit vielen Jahren geimpft wird. So waren auch bei allen Blutschwitzer-Kälbern die Mütter gegen BVD geimpft worden. Unter den Tierärzten kommt immer wieder der Verdacht auf, dass ein bestimmter Impfstoff gegen Mucosal-Disease schuld ist an den Blutungen der Kälber. Doch ob diese Impfung wirklich das Blutschwitzen verursacht ist fraglich, denn fast alle Kühe in Bayern sind gegen BVD geimpft, aber nur ganz wenige Kälber bluten. Immer wieder diskutiert wird auch, ob ein Fliegenbekämpfungsmittel der Auslöser für die mysteriöse Seuche ist. Schließlich werden gerade die kleinen Kälber in den Iglus mit dem Nervengift behandelt, um vor einer Fliegenplage geschützt zu sein.
Herausgefunden hat man, dass sich in bestimmten Regionen die Blutschwitzer häufen, im Rotthal zum Beispiel oder im Raum Ingolstadt, während in der Gegend um Straubing kaum Bluter zu finden sind. Herausgefunden hat man auch, dass einzelne Kühe immer wieder ein blutendes Kalb gebären, während andere nie ein Problemkalb bekommen. Außerdem haben die Pathologen festgestellt, dass sehr oft neben den Blutungen gleichzeitig auch noch andere Entzündungen auftreten. Benjamin Schade:

"Wir haben im Rachenbereich und in der Lunge Entzündungen gefunden, die höchst wahrscheinlich auf die Immundepression basieren, die im Rahmen der Knochmarkschädigung mit passiert."

Denn beim Blutschwitzer werden nicht nur weniger Blutplättchen, sondern auch weniger weiße Blutkörperchen produziert als normalerweise. Das schwächt die Abwehrkraft der kranken Kälber. Andere Infektionen haben dann leichtes Spiel.

Das Kalb von Johann Kienberger übrigens ist nicht gestorben. Das hat's geschafft und ist heute ein kräftiger Jungbulle. Von Bluten keine Spur mehr:

"Des sieht man ja, der läuft umeinander, da hat er sich jetzt hingelegt, der 19er. Der ist ganz gesund und wächst ganz normal dahin."

Von blutenden Kälbern, die wieder gesund werden, kann auch die Tierheilpraktikerin Claudia Miklos berichten, sie betreibt eine homöopathische Tierheilpraxis im niederbayerischen Kößnach. Weil sie nicht mehr weiter wussten, sind viele Bauern mit kranken Kälbern zu ihr gekommen, mit Erfolg:

"Von 23 Kälbern haben 18 überlebt."

Möglich wurde das durch ein spezielles Präparat, das die Tierheilpraktikerin auf der Suche nach Heilungsmöglichkeiten entdeckt hat.

"Des ist des potenzierte Gift der amerikanischen Waldklapperschlange in Form von Globulis, die sind auch bei Ebola mit auf der 'Materia medica', bei Gelbfieber zum Beispiel, und wenn des Kälbchen frühzeitig erreicht wird, dann kann man da auf jeden Fall noch etwas ändern dran. Wenn das Knochenmark schon zu sehr zerstört ist, wird das Blut nicht mehr nachgebildet, man kann zwar die Blutung stoppen, aber die Schäden sind irreparabel. Ich bin dann auf dieses Mittel gestoßen, hatte es aber noch nicht getestet bei einem Kälbchen, und der erste Fall, der steht etwa 50 Meter von hier entfernt in einer Box, des ist der Waldi, den habe ich mir gekauft, des war das erste Blutschwitzkälbchen und der erste Anblick, wo ich da hin gerufen wurde, der war schon erschütternd."

Die Geschichte von Waldi ging durch viele Medien. Er steht heute quietschvergnügt im Stall: Allerdings hat er noch einmal einen Rückfall erlitten, als er vor wenigen Wochen kastriert wurde. Claudia Miklos musste ihn ein zweites Mal behandeln. Die verkrusteten Blutungen sind noch zu sehen. Trotz der Erfolge warnt die Tierheilpraktikerin vor zu großer Euphorie. Auch sie kann keine Wunder erwirken:

"Es gibt natürlich auch Fälle, da dauert es schon zu lange an, da funktioniert es nicht."

Zu übersehen aber ist die Krankheit gerade zu Beginn schnell:

"Die ersten Anzeichen sind zumeist Lungenentzündung. Es muss nicht unbedingt des Kälbchen irgendwo bluten, und des ist das Fatale an der Geschichte, dass man diese unterschiedlichen Erscheinungsformen wirklich nicht zuordnen kann."

Viele Tierärzte vor Ort arbeiten mit Claudia Miklos eng zusammen. Wirklich nachgewiesen werden aber konnte ihre Heilmethode bisher nicht, weil vor der Behandlung keine Blutuntersuchungen gemacht worden sind. Möglicherweise nämlich waren das Kalb aus der Oberpfalz oder auch das Kalb "Waldi" überhaupt keine echten mysteriösen Bluter. Denn auch andere Krankheiten können Blutungen auslösen. Um das genau festzustellen, hätte der Tierarzt eine Blutprobe machen müssen. Nur wenn in der Blutprobe keine Blutplättchen mehr zu finden sind, ist das der Beweis dafür, dass das Knochenmark geschädigt ist . Nur dann kann man davon ausgehen, dass es sich bei dem kranken Tier wirklich um einen Blutschwitzer handelt.

In der Rinderklinik der Münchner Ludwig Maximilians Universität wurden seit 2007 65 Bluter-Kälber untersucht. Derzeit sind in der Rinderklinik keine Blutschwitzer, aber dafür jede Menge andere kranke Kälber, erklärt der Rinderspezialist Dr. Günter Rademacher. Seiner Meinung nach wird das Problem der blutenden Kälber fast ein wenig zu hoch gehängt. Denn im Alltag auf dem Bauernhof spielen die Blutschwitzer eher eine untergeordnete Rolle. Zumindest im Vergleich zu den alltäglichen Kälberkrankheiten, die Hunderttausenden von Tieren das Leben kosten. Hunderttausenden im Vergleich zu 150 Blutschwitzern in zwei Jahren.

"Es sind ja im Moment alles noch Vermutungen und Spekulationen, wo wir diese Problematik bei einzelnen Kälbern sehen, und in manchen Betrieben auch bei mehreren, wo es sich auch gezeigt hat, dass dann zum Teil einzelne Kühe, die Jahre hintereinander so Bluter-Kälber auf die Welt bringen und andere überhaupt nicht. Also insofern ist diese Problematik , wenn überhaupt, dann auf einzelne Kühe und deren Kolostrum zu beziehen und nicht auf die Masse."

Günter Rademacher ist gerade zu einem der Kälbchen in die Box gestiegen, um es gründlich zu untersuchen.

"Das sind die Augen, nicht eingesunken, das ist so oder ein wichtiger Punkt auch, dass die Hautelastizität noch vorhanden ist, das heißt, wir stellen eine Hautfalte auf am Oberlid, die muss sofort wieder verstreichen, wenn man sie auslässt. Was dieses Kalb ein bisserl hat, ist ganz leicht verkrustete Augenwinkel, aber nicht nennenswert jetzt, kein größeres Problem. Er wartet jetzt aufs Getränktwerden.
Dieses Kalb ist in der Klinik wegen Durchfall, aber wie sie sehen, ist es relativ munter und trinkt mittlerweile wieder gut und braucht keine Infusionsbehandlung mehr. Wir lassen ihn noch ein paar Tage da, bis der Durchfall weg ist und dann kann er wieder entlassen werden."

So wie dieses Kalb leiden viel zu viele Kälber vor allem an Durchfallerkrankungen, weil sie aus Unwissenheit zu wenig, zu spät oder sogar gar keine Muttermilch bekommen. Die Gefahr ist groß, dass die Bauern den Kälbern jetzt noch weniger Muttermilch geben, weil sie fürchten, das Kolostrum sei schuld am Blutschwitzen. Doch der Verzicht auf die erste Muttermilch wäre fatal.

"Die Kälber sind drauf angewiesen, die Abwehrstoffe von der Mutter über das Kolostrum übertragen zu bekommen. Sonst sind sie diesen zum Teil banalen Erregern im Stall, die Durchfall verursachen, Lungenentzündungen, Nabelentzündungen, hilflos ausgeliefert."

Dabei ließen sich viele dieser Infektionen und Probleme vermeiden. Zum Beispiel, indem der Landwirt die erste Muttermilch so früh wie möglich gibt, nicht erst beim nächsten Melken. Maximal nach zwei, drei Stunden muss getränkt werden, dann ist der Anteil der Abwehrstoffe in der Muttermilch am höchsten. Am besten ist die allererste Milch, davon sollte der Bauer etwas im Kühlschrank aufheben und in den nächsten Mahlzeiten dann aufwärmen. So ist der Schutz gegen Infektionskrankheiten am sichersten. Und wenn das Kalb nicht trinken will, ist viel Geduld gefragt. Geduld, die am Hof oft niemand aufbringt. So haben die Tiermediziner so manchen Hungerleider nur mit ein paar Streicheleinheiten zum Trinken gelockt. Wenn der Trick erstmal raus ist, geht es wie von selbst. Auch Kälber sind nicht alle gleich und müssen das Trinken erst lernen.

So mysteriös das Kälberbluten auch ist, in jedem Fall sollte man die neue Krankheit immer im richtigen Verhältnis zu allen anderen Problemen im Kälberstall sehen, rät Günter Rademacher:

"Wenn wir gegenwärtig eine Relation ziehen würden zwischen Bluterkälbern und Verlusten, die sich über Jahre ergeben durch Faktorenkrankheiten, also Durchfall, Lungenentzündung und Nabelentzündung, dann sind das Hunderttausende, die sterben, Hunderttausende. Insbesondere weil sie eben zu schlecht kolostrumversorgt sind. Das ist eine wesentlich größere Problematik die wir hier sehen, als gemeinhin bekannt ist."

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