
Das geht aus einem Dokument des amerikanischen Justizministeriums für das zuständige Bundesgericht in Texas hervor. Boeing bestätigte, dass es eine entsprechende Einigung gebe, die auch eine neue Strafzahlung vorsieht.
Bei den Unglücken im Oktober 2018 und März 2019 waren 346 Menschen ums Leben gekommen. Der Flugzeugbauer hatte ursprünglich eine Strafverfolgung unter anderem mit dem Versprechen vermieden, ein Compliance- und Ethik-Programm umsetzen. Auch zahlte der Konzern eine Strafe von rund 240 Millionen Dollar. Das Justizministerium kam bereits vor geraumer Zeit zu dem Schluss, dass Boeing gegen die Auflagen der Vereinbarung verstieß. Auslöser der Abstürze war eine fehlerhafte Software.
Diese Nachricht wurde am 08.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
