
"Je eher wir damit beginnen, desto besser", betonte Bolton. Die NATO genieße im Kongress nach wie vor enorme Unterstützung. Dies gelte auch für die Republikaner. Das Problem sei, dass sie sich zur Zeit bei ihren politischen Entscheidungen von Trump einschüchtern ließen.
Zudem erklärte Bolton, er habe sich in seiner Einschätzung über Trump vollständig geirrt. Trump sei nicht zu disziplinieren. Er habe keine politische Philosophie, keine übergeordnete Strategie für die nationale Sicherheit und denke nicht in klassischen politischen Kategorien. Er handele ad hoc.
So sei es in seiner ersten Amtszeit gewesen. Und in der zweiten Amtszeit sei dies noch schlimmer. Sobald Trump nicht mehr im Amt sei, gebe es aber gute Chancen für eine Rückkehr zu einer traditionelleren Politik, so Bolton.
Er war Nationaler Sicherheitsberater der USA von 2018 bis 2019 unter Trump. Zuvor hatte er verschiedene Führungspositionen im US-Außenministerium und Justizministerium unter den Präsidenten Reagan und Bush senior.
Diese Nachricht wurde am 18.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




