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Bootsunglück südlich von Kreta mit zahlreichen Toten - meiste Opfer stammen aus Ägypten

Nach dem Bootsunglück südlich von Kreta vor anderthalb Wochen liegt die Zahl der Todesopfer höher als bislang bekannt.

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    Nach Angaben der ägyptischen Botschaft in Griechenland sind 32 Menschen ums Leben gekommen oder werden weiter vermisst. Bei den Opfern handelt es sich demnach vor allem um junge Ägypter, die versucht haben, Europa zu erreichen. Die Rettungseinsätze seien durch Stürme erschwert worden. Kurz nach dem Unglück hatte die griechische Küstenwache zunächst 18 Opfer gemeldet.
    Ägypten ist Herkunfts- und Transitland von und für Menschen, die versuchen, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Immer wieder gibt es bei der Überfahrt tödliche Unglücke.
    Diese Nachricht wurde am 16.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.