Argentinien
Brände in Patagonien weiten sich aus

Im Süden Argentiniens kämpfen Feuerwehrleute und Freiwillige weiter gegen schwere Waldbrände.

    Feuerwehrleute stehen auf einem Lastwagen, während im Hintergrund Waldbrände lodern.
    Die Brände in der argentinischen Region Patagonien haben bereits tausende Hektar Wald zerstört. (Maxi Jonas / AP / dpa / Maxi Jonas)
    Seit Tagen breiten sich die Brände in der Region Patagonien nahe der Grenze zu Chile aus. Bisher sind mehr als 5.500 Hektar Wald abgebrannt, mehr als 3.000 Urlauber mussten in Sicherheit gebracht werden. Die Feuer waren am Montag in Puerto Patriada ausgebrochen, einem Ort etwa 1.700 Kilometer südlich von Buenos Aires. Die Behörden vermuten Brandstiftung. Starker Wind, anhaltende Trockenheit und dichter Rauch erschweren die Löscharbeiten.
    Lokale Medien schreiben von der "größten Tragödie in der Region seit 20 Jahren". Die Gegend ist dicht bewaldet. Auch Bäume, die mehrere hundert Jahre alt waren, fielen den Flammen zum Opfer.
    Diese Nachricht wurde am 11.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.