
Nach Armeeangaben soll es sich bei der Anlage in Feodossija um das größte Öllager auf der von Russland besetzten Halbinsel handeln. Es werde unter anderem für die Versorgung des russischen Militärs genutzt. Die Behörden auf der Krim haben den Angriff indirekt bestätigt. Wegen eines Brandes riefen sie den "technischen Notstand" aus, ohne nähere Angaben zur Brandursache zu machen.
Unterdessen hat der ukrainische Präsident Selenskyj die Bedeutung der vor zwei Monaten begonnenen Offensive ukrainischer Truppen in der westrussischen Region Kursk unterstrichen. In seiner täglichen Videobotschaft sagte er, der Vorstoß sei wichtig für sein Land. Mit Hilfe internationaler Partner könne so viel Druck auf Russland ausgeübt werden, dass Kremlchef Putin einsehe, dass der Krieg ihm nichts bringen werde.
Ende der Woche beraten rund 50 Staats- und Regierungschefs, darunter US-Präsident Biden, auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein über weitere Hilfen für die Ukraine.
Faber (FDP): "Man kann sich den Krieg nicht wegwünschen"
Mit Blick auf die wachsende Kritik in Deutschland an der Unterstützung für die Ukraine sagte der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Faber, man könne sich den Krieg nicht wegwünschen. Der FDP-Politiker forderte im Deutschlandfunk, die Bevölkerung besser zu informieren. Zugleich warnte er vor Falschinformationen, die von Russland über soziale Medien in Deutschland gestreut und über Parteien wie die AfD und das BSW weiterverbreitet würden.
Diese Nachricht wurde am 07.10.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.