Nach Koalitionsbruch
Brandenburg: Zwei weitere Minister treten aus BSW aus

Nach dem Bruch der Koalition zwischen SPD und BSW in Brandenburg sind die letzten beiden Minister aus dem BSW ausgetreten.

    Potsdam: Britta Müller (bisher BSW), Brandenburgs Ministerin für Gesundheit und Soziales, und Detlef Tabbert (BSW), Minister für Infrastruktur und Landesplanung, unterhalten sich.
    Britta Müller und Detlef Tabbert treten aus dem BSW aus. (dpa / Christoph Soeder)
    Gesundheitsministerin Müller und Verkehrsminister Tabbert teilten ihren Schritt in einer Erklärung mit. Anfang der Woche waren drei Abgeordnete des BSW aus Partei und Fraktion ausgetreten, darunter Finanzminister und Vize-Ministerpräsident Crumbach. Das BSW habe sich von der Partei, in die er eingetreten sei, meilenweit entfernt, sagte Crumbach im Deutschlandfunk. Die Krawallopposition, die mittlerweile gemacht werde, sei nicht seine Art von Politik. Daraufhin hatte die Koalition keine Mehrheit mehr.
    Ministerpräsident Woidke, SPD, erklärte das Bündnis mit dem BSW für beendet. Er will vorerst mit einer Minderheitsregierung weiterarbeiten, strebt aber eine Koalition der Sozialdemokraten mit der CDU an, die jetzt eine Mehrheit von zwei Stimmen im Landtag hätte.
    Diese Nachricht wurde am 08.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.