
Gesundheitsministerin Müller und Verkehrsminister Tabbert teilten ihren Schritt in einer Erklärung mit. Sie würden ihre Arbeit bis zu einer neuen Regierungsbildung fortsetzen. Zugleich betonten sie, vorerst keiner anderen Partei beitreten zu wollen.
Anfang der Woche waren drei Abgeordnete des BSW aus Partei und Fraktion ausgetreten, darunter Finanzminister und Vize-Ministerpräsident Crumbach. Daraufhin hatte die Koalition keine Mehrheit mehr. Ministerpräsident Woidke, SPD, erklärte das Bündnis mit dem BSW für beendet. Er will vorerst mit einer Minderheitsregierung weiterarbeiten, strebt aber eine Koalition der Sozialdemokraten mit der CDU an.
Diese Nachricht wurde am 08.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
