Streit über Israel und persönliche Anfeindungen
Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Büttner aus Linkspartei ausgetreten

Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Büttner ist aus der Partei Die Linke ausgetreten.

    Brandenburgischer Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner bei einer Rede im Landtag in Potsdam
    Der brandenburgische Antisemitismusbeauftragte Andreas Büttner ist aus der Partei Die Linke ausgetreten. (picture alliance / dts-Agentur)
    Er begründete seinen Schritt mit einem Streit über die Bewertung des Handelns Israels und mit fehlender Unterstützung für sich. Büttner schrieb nach Angaben der Katholischen Nachrichtenagentur an die Parteimitglieder, er habe lange gezögert, weil er sich der Partei über viele Jahre hinweg verbunden gefühlt habe. Er sei jedoch an einen Punkt gelangt, an dem er nicht länger Mitglied bleiben könne, ohne seine Überzeugungen zu verraten. Büttner kritisierte, dass innerhalb der Partei Beschlüsse gefasst worden seien, die den Zionismus ablehnten und Israel als "genozidalen Staat" sowie als "Apartheidstaat" bezeichneten. Hinzu habe es persönliche Angriffe von Parteimitgliedern gegen ihn gegeben, etwa in den Sozialen Medien. Dazu habe die Partei weitgehend geschwiegen.
    Diese Nachricht wurde am 16.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.