Nach rechten Drohungen
Brandenburgs Innenminister Redmann sichert Cottbus Unterstützung zu

Nach Drohungen aus der rechten Szene in Cottbus hat Brandenburgs Innenminister Redmann der Stadt Unterstützung zugesagt.

    Gezeigt ist Jan Redmann im Porträt. Er schaut nachdenklich aus dem Bild.
    Brandenburgs Innenminister Jan Redmann, CDU (dpa)
    Der CDU-Politiker vereinbarte mit Oberbürgermeister Schick zugleich einen engen Austausch. Auch der Verfassungsschutz sei zur Aufklärung und Beratung eingeschaltet, hieß es. In Cottbus waren in den vergangenen Monaten Jugendclubs und alternative Wohnprojekte attackiert worden. Ein Pfarrer wurde vor einigen Tagen bedroht, der sich für die Initiative Sichere Orte Südbrandenburg engagiert. Auch gab es Berichte über rassistische Beleidigungen bei einer Semesterparty für Studierende. Wie die Stadt mitteilte, stecken hinter den Vorfällen offenkundig überwiegend rechtsextreme Jugendliche. Diese würden linke Einrichtungen als Feindbilder definieren.
    Diese Nachricht wurde am 24.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.