Kritik am CDU-Kurs
Brandenburgs JU-Chefin tritt zurück

Die Vorsitzende der Jungen Union Brandenburg, Strohschneider, hat ihren Rücktritt vom Amt und den Austritt aus der CDU angekündigt.

    Laura Strohschneider spricht an einem Rednerpult auf einem Parteitag der CDU und gestikuliert.
    Die Vorsitzende der Jungen Union Brandenburg, Laura Strohschneider (picture alliance/dts-Agentur)
    In einer Erklärung an die Mitglieder, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt, begründet sie dies mit Kritik am Vorgehen der Parteispitze, der die Glaubwürdigkeit verloren gegangen sei. Auch die inhaltliche Richtung dieser Bundesregierung sei nicht das, wofür man Wahlkampf gemacht und die Stimmen der Wähler erhalten habe, so Strohschneider. Sie warf der CDU vor, aus Sorge vor einem Verlust des Koalitionspartners SPD dringend notwendige Reformen nicht konsequent umzusetzen. Als ein Beispiel nannte sie die aus ihrer Sicht unzureichende Einkommenssteuerreform.
    Derzeit steht vor allem Bundeskanzler Merz wegen der Umstände der gestern vollzogenen Regierungsumbildung in der parteiinternen Kritik.
    Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.